Foto: wikipedia.org
Im Mittelpunkt des Begleitprojekts Altheim steht die aus dem Haus Savoyen stammende Prinzessin Henriette Adelaide, die Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern. Ihrem "prägenden Einfluss auf das geistige, kulturelle und religiöse Leben in Bayern" (S.K.H. Herzog Franz von Bayern) widmen sich zwei Ausstellungen und eine erlesene Konzertreihe.
Im neu errichteten Wirtschaftstrakt vermittelt eine Ausstellung mit zirka fünfzig Bilddokumenten und zwei Kurzfilmen das Leben dieser faszinierenden bayerischen Kurfürstin. Als wohl bedeutendste Persönlichkeit unter den bayerischen Fürstinnen hat sie durch ihr Wirken in Kunst und Kultur das Land dauerhaft geprägt. [mehr...]
Mit Henriette Adelaide begann in Bayern das Zeitalter des Barock, dessen stilistische Weiterentwicklung, das Rokoko, erst 1770 per Dekret des Kurfürsten wieder abgeschafft wurde. Den dazwischen
liegenden Wandel in der sakralen Kunstauffassung veranschaulicht ein Stationen-Weg in der St.-Laurenz-Kirche. Gleichzeitig werden wichtige Bezüge zu
den Brennpunkten der Landesgeschichte und zur kurfürstlichen Hofkunst in München hergestellt. Daraus wird ersichtlich, wie der Kunstsinn der Landesherren auf die Ebene einer "Dorfkirche" herunter
gebrochen wurde. [mehr...]
Henriette Adelaide war auch eine begeisterte Musikerin, die gerne tanzte, sang und begeistert Harfe spielte. Vor diesem Hintergrund erlebte die Münchner Hofkapelle nach den großen Schäden des
Dreißigjährigen Krieges ihre zweite große Blütezeit. [mehr...]
Einblick in den Reichtum der Musik am Kurfürstlichen Hof zu München vermittelt eine fünfteilige Konzertreihe. Dabei erklingen zahlreiche
Werke nach mehr als 250 Jahren wieder erstmals in der Öffentlichkeit.